Wer leiht mir seinen Babelfisch?
Ich hab Angst. Das Programm heute Abend ist voll und ganz und alles auf Französisch. Ich werde mich angestrengt haben. Wirklich. Vielleicht gehe ich vorher selber in der Truth Box noch mal beichten: Heiliger Vater, ich kann nur Baguette und Fromagefromage-Mercredi und bin die Bloggerin von einem Festival, das fast ausschließlich auf Französisch ist, bitte vergib mir. Oder gib mir die Gabe mit den Augen zu hören. Teschekür Ederim.
Zu sehen gibt es heute zwei Produktionen aus Mali. Zum einen um 20 Uhr L’homme aux six noms von und mit Lassine Coulibaly « King ». Eine autobiographische Geschichte eines an der Elfenbeinküste aufgewachsenen Jungen, der dort die Unterdrückung und Ausgrenzung aufgrund seiner Armut erfährt, und beschließt, zurück in das Land seiner Vorväter zu gehen, wo er mithilfe von Hip Hop die Wut und Hoffnung seiner Jugend beschreibt. So pi mal Daumen übersetzt.
Zum anderen sehen wir heute um 21:30 Uhr Le Papalagui mit dem fantastischen Habib Dembelé, der nun zum dritten Mal in Folge Gast des Fundamental Monodrama Festivals ist. Laut Google-Übersetzer geht es darum:
Der Papalagi ist als eine Sammlung von Beobachtungen undReflexionen, die die westliche Zivilisation auf dem Prüfstand ist der Sinn eines Würdenträgers Samoan Anfang des Jahrhunderts Touiaviivorgestellt. Es gibt keine versteckten Überraschung oder Empörung, nachdem er die seltsame Art und Weise, in der Bürger eine großeKolonialmacht leben. Er seziert, wie es damals die EuropäischeEthnologie, seltsamen Sitten der Weißen, Papalaguis leben eine auf der jeweils anderen in riesiger Stein Hütten, die rufen wir einfach die Gebäude. Wenn seine Beschreibung bringt uns direkt zu deneuropäischen anthropologischen Methoden, ist, dass es uns zeigt, wiewir, wenn weder die Codes einer Gesellschaft oder ihr Vokabular, wie esuns fremd scheint zu haben, weil die Sprache Fahrzeug des Denkens, sondern auch das a priori.
Ich freu mich drauf. Trotz der Verhackstückelung von Google, denn Habib Dembelé ist ein großartiger Schauspieler. Ein Mann der Bühne. Ein Geschichtenhergeber. Der kann mir erzählen, was er will. Ich schreib euch morgen auf, was ich gesehen habe.
Es sputet sich für euch
mit schnieken Sneakers
eure
Niagara Kate «Queen»