© Thomas Aurin

Theater heißt der tragisch-komische Roman von William Somerset Maugham, der neben Oscar Wilde der gefeierteste Autor brillanter Gesellschaftskomödien seiner Zeit war. Theater porträtiert den Theaterstar Julia Lambert, umjubelte Diva, aber der Zielgeraden ihres Ruhms geradewegs ins Auge schauend.

William Somerset Maugham wirft in seinem 1937 veröffentlichten Roman, der, 1962 mit Lilli Palmer in der Hauptrolle verfilmt, ein Welterfolg im Kino wurde, zugleich einen bissig-eleganten Blick hinter die Kulissen des Bühnenbetriebs: Liebe, Leidenschaft, Ehrgeiz und Intrigen der Schauspieler, Regisseure, Direktoren und Mäzene werden schonungslos, dramatisch, tragisch und komisch seziert. So entsteht das ebenso zynische wie geistreiche Bild eines Bühnen-Kosmos, auf dem das wirkliche Drama auf den Proben, in den Gängen und Garderoben stattfindet und dem die Bretter manchmal mehr als die Welt bedeuten.

Wer könnte so ein saftiges Stück Weltliteratur präziser und charmanter vortragen als Sophie Rois, eine der profiliertesten deutschsprachigen Schauspielerinnen?

In deutscher Sprache.

Mit
Sophie Rois
Einrichtung
Clemens Schönborn
Dimanche 15 juin 2014
20:00 | Banannefabrik