Luxemburg I In deutscher Sprache

Georg Büchner schildert in seiner Novelle Lenz beklemmend intensiv den Weg in den Wahnsinn des 27jährigen Dichters, der als bedeutendster Vertreter des Sturm und Drang gilt. Am Anfang war die Hoffnung, zur Ruhe zu kommen, Frieden zu finden, zu genesen und neue Kraft zu gewinnen. Er wurde aber 1792 völlig verarmt auf einer Straße in Moskau tot aufgefunden. Büchner selber starb in Zürich, „24 Jahre alt, aus Mangel an Hoffnung”, wie Heiner Müller schreibt.

 

Lenz wird als einer der aufregendsten Texte der deutschen Literatur betrachtet.

 

„Luc Feit spielt J. M. R. Lenz mit vollem Körpereinsatz […] Frank Feitlers Arbeit zur Vormärzliteratur ist ein voller Erfolg […] mit […] einem Darsteller, der die Zuschauer mitreisst.“ (d'Lëtzebuerger Land vom 17. November 2017)

Regie
Frank Feitler
Regieassistenz
Daliah Kentges
Mitarbeit
Sabine Vitua
Coproduktion
Théâtre National du Luxembourg, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg
Dimanche 10 juin 2018
20:00 | Banannefabrik